Was ist HANz ?
Das HamburgerausbildungsNetzwerk (HANz) ist eine Initiative, die jugendliche mit schlechten Startvoraussetzungen bei Ihrem Eintritt ins Berufsleben unterstützt und Fördert.

Die Initiative schafft Verbindung zwischen den Jugendlichen und Betrieben. Wir, die beteiligten Unternehmen arbeiten zusammen mit den Trägern (JBA : Jugendberufsagentur, HIBB: Hamburger Institute für berufliche Bildung, Handelskammer, Handwerkskammer).

Das Modell basiert auf einer gemeinsa­men Beratung und Begleitung der Hauptschulabgänger durch Lehrer, Berufsberater und Per­sonalfachleute aus Unternehmen. Sie ermitteln in engem Austausch die Interessen und Stär­ken der Schüler, beraten bei der Berufswahl und unterstützen die Schüler intensiv bei der Su­che nach einem geeigneten Ausbildungsplatz.

Das Netzwerk der Personaler trifft sich von Zeit zu Zeit zum Erfahrungsaustauschs, die Termine werden unter dem Punkt aktuelles bekannt gegeben. Wir wollen unsere Energien bündeln, mit systematischem Ansatz Prozesse beschleunigen und für mehr Transparenz im Thema „Übergang Schule Beruf“ sorgen.

 

UNSERE ZIELE:

• Berufsorientierung an Schulen verbessern

• Erhöhung der Übergänge in ungeförderte betriebliche Ausbildungsplätze im Anschluss an den erster allgemeinbildender Schulabschluss (Hauptschulabschluss)

Gemeinsam nach Lösungen suchen, damit Jugendliche sich ernst genommen fühlen und eine Chance erhalten, Unternehmen motivierte Auszubildende erhalten, die ihren Arbeitsalltag meistern können und Schulen erfahren, was die Unternehmen für Bedürfnisse und Erwartungen an die zukünftigen Auszubildenden haben.

 

UNSERE ZIELGRUPPE:

Marktbenachteiligte Hamburger Schüler/innen mit chancenreduziertem Weg in die Ausbildung:

Schüler/innen, die den erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA) erreicht haben
Schüler/innen, die den Mittleren Schulabschluss (MSA) mit schlechten Noten erreicht haben
„Altbewerber/innen“

 

Warum funktioniert das Hamburger Modell?

  • Konzentration auf Stärken, Interessen, Leistungsmotivation der Jugendlichen und nicht ausschließlich auf Zeugnisnoten,
  • Enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Arbeitsagentur und Unternehmen
  • Straffe Organisation der Abläufe
  • Transparenz und Eindeutigkeit
  • Kontinuierliche Begleitung im Abschlussjahr
  • Ermutigung und Anstöße,
  • Stärkung der Eigeninitiative,

 

 

Die Beteiligten:

ca. 3.200 Schüler jährlich

Hamburger Unternehmen

85 Schulstandorte

Hamburger Senat

Jugendberufsagentur

 

Erfolge/ Auszeichnungen:

2005 Carl-Bertelsmann Preis

Seit 2008 wird die Arbeitsstiftung Hamburg zusätzlich von der Private Equity Foundation aus London unterstützt,um das Modell in anderen Regionen zu verankern.

2009 Förderpreis des Goinger Kreises, eines Forums für Personalverantwortlichegroßer Unternehmen

 

0