Warum wir HANz unterstützen

Axel Schulz
Axel Schultz, Geschäftsführender Gesellschafter SCHULTZ Gruppe: ich unterstütze die Aktion, weil …

nicht nur Noten allein zählen. Für uns ist der Mensch dahinter wichtig. Lernbereitschaft, Eigeninitiative und Engagement – das sind die Eigenschaften, die einen guten Auszubildenden und den Mitarbeiter von Morgen ausmachen. Und hier sollten Jugendliche mit Hauptschulabschluss (also ESA „erster allgemeinbildender Schulabschluss“) oder anderer Erstqualifikation auch ihre Chancen wahrnehmen können.


Benson
Katharina Benson, Personalleiterin, Globetrotter GmbH: ich unterstütze die Aktion weil…

…ich jeden Tag von Neuem erlebe, wie positiv sich „unsere“ Hauptschüler im Arbeits- und Ausbildungsalltag bewähren und welchen wertvollen Beitrag sie zum Erfolg unseres Unternehmens leisten. Unser Vertrauen in die persönlichen Stärken der jungen Menschen zahlt sich aus: wir gewinnen engagierte und loyale Mitarbeiter, die vielfältig einsetzbar sind.


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Alexander Birken, Konzern-Vorstandsvorsitzender, Otto Group: ich unterstütze die Aktion weil…

…wir in unserer Gesellschaft unbedingt allen leistungsbereiten Schulabgängern die Chance auf eine Ausbildung bieten müssen. Und weil ich davon überzeugt bin, dass Stärken, Interessen und Leistungsmotivation eine bessere Vorhersage über den Ausbildungserfolg geben als Schulabschluss und Zeugnisnoten. Deshalb hat Otto das Hamburger Hauptschulmodell bereits im Jahre 2000 mitinitiiert.


Wie können sich Unternehmen in HANz einbringen?

Das Hamburger Ausbildungs-Netzwerk (HANz) versteht sich als Initiative, die Jugendliche mit schwierigen Startvoraussetzungen bei ihrem Eintritt ins Berufsleben unterstützt und fördert. Wir, die kostenfrei im Netzwerk beteiligten Unternehmen, arbeiten mit den Trägern Jugendberufsagentur, Hamburger Institut für Berufliche Bildung sowie Handels- und Handwerkskammer in Hamburg zusammen.

Für uns als Unternehmen ist es selbstverständlich, dass nicht nur die Schulnoten zählen, sondern wir den Bewerber*in in seinem gesamten Wesen mit individuellen Stärken betrachten. Zudem ist es für uns klar, dass die Bewerber*innen sich nicht nur bei uns, sondern wir uns auch um die Bewerber*innen bemühen. Darum versuchen wir, so viel wie möglich über uns und das jeweilige Berufsbild zu erzählen. So können die Bewerber*innen uns kennen lernen:

  • Sie erhalten Informationen auf Berufswahlmessen von uns
  • Wir führen Kooperationen mit Schulen, d.h. wir geben den Schüler*innen Bewerbungstipps und -trainings. Sie können zu Rollenspielen/ Assessment-Center-Übungen zu uns kommen
  • „Auszubildende suchen ihre Nachfolger“, d.h. unsere Auszubildenen erzählen ihnen etwas über unser Unternehmen und die Ausbildung bei uns
  • Wenn Bewerber*innen sich für uns entschieden haben, betreuen wir Sie intensiv im sogenannten „Mentorenprogramm“
  • Wir bieten Praktikumsplätze an, um das Berufsfeld sowie sich gegenseitig kennen zu lernen

 

Was leistet HANz für seine Netzwerkunternehmen?

Mehrmals im Jahr finden kostenfreie Netzwerktreffen zu aktuellen Themen des Übergangs von Schule zu Beruf statt. Im Netzwerk diskutieren wir Herausforderungen und Chancen in unserer täglichen Arbeit mit jungen Menschen, so dass sich Personal- und Ausbildungsverantwortliche rege austauschen und voneinander lernen. Zudem können wir zwischen Unternehmen und staatlichen Stellen Brücken schlagen, indem wir konkrete Ansprechpartner nennen, und so die Suche nach Auszubildenden vereinfachen.

 

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Wo benötigt HANz die Unterstützung der Unternehmen?

In der Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur (JBA) und dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) versuchen, wir möglichst viele Jugendliche direkt nach der Schule in ein Ausbildungsverhältnis zu bringen. Hierfür werden sogenannte Module an den Schulen im Rahmen der Beruf- und Studienorientierung von der Servicestelle Berufs- und Studienorientierung für Hamburg (BOSO) angeboten.

 

1. Berufs- und Studienorientierung

  • Für die Durchführung der diversen Module benötigt die BOSO insbesondere die Bereitstellung von Praktikumsplätzen sowie das Angebot von Betriebsbesuchen

 

2. Übergang Schule und Beruf
Berufsvorbereitung in Betrieben

Im Rahmen einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme sollen die Jugendlichen vorrangig auf die Eingliederung in Ausbildung vorbereitet werden. Für Jugendliche, die bisher noch ohne Schulabschluss sind, bietet die Maßnahme außerdem die Möglichkeit, sich auf den Erwerb eines Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses vorzubereiten. Im Regelfall dauert die Teilnahme an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme bis zu einem Jahr.

 

3. Ausbildungsprogramm mit Überleitung in eine begleitete betriebliche Ausbildung

 

Nützliche Quellen:

Das Hamburger (Aus)Bildungssystem bietet eine fülle an Unterstützungsmaßnahmen und Abschlüssen. Um schnell einen Überblick zu gewinnen bzw. Begriffsdefinitionen zu erhalten bieten sich folgende Seiten an:

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