Vernetzung schafft Handlungsfähigkeit:
HANZ beim startsocial-Alumni-Treffen

 

Mehr als 25 Vertreterinnen Hamburger startsocial-Alumni-Initiativen und ihre Coaches kamen am
26. August zum Austausch zusammen. Für HANZ war unsere Kollegin Meika Podewski dabei.

Eingeladen hatten Bernd Günter und startsocial – ein Abend, der zeigte, wie viel gesellschaftliches Engagement in Hamburg steckt und warum Vernetzung dafür so wichtig ist.


Eine Stadt, die sich engagiert

Zum Auftakt machte Bernd Günterdeutlich, wie stark bürgerschaftliches Engagement Hamburg prägt: Mehr als 10.000 aktive Vereine, über 1.500 Stftungen, rund 3.000 Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände und mehr als 500.000 ehrenamtlich engagierte Menschen gestalten das soziale und zivilgesellschaftliche Leben unserer Stadt.

Diese Vielfalt ist eine große Stärke. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen für soziale Initiativen: Finanzierungen werden komplexer, Ressourcen bleiben begrenzt, die gesellschaftlichen Aufgaben wachsen. Umso wichtiger wird es, Wissen zu teilen, Kontakte zu öffnen und Kooperationen
zu entwickeln.


Impulse für die soziale Arbeit

Besonders wertvoll waren die Impulse von Jutta Bodem-Schrötgens, Geschäftsführerin von startsocial, und Benjamin Holm von HAMBURGER*MIT HERZ e. V. Sie machten deutlich, wie
wichtig langfristige Förderbeziehungen, neue Partnerschaften und ein ehrlicher Austausch über
die Herausforderungen sozialer Arbeit sind.


Was das für HANZ bedeutet

Auch für uns ist das ein zentraler Gedanke: Gute Berufsorientierung entsteht nicht allein.
Sie braucht Schulen, Jugendliche, Unternehmen, Berufstätige und engagierte Partner*innen,
die Erfahrungen weitergeben und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Digitale Plattformen und Netzwerke erleichtern Kontakte – sie ersetzen aber nicht das persönliche Gespräch. Gerade dort, wo Menschen und Organisationen miteinander ins Gespräch kommen, entstehen Vertrauen, neue Ideen und manchmal Kooperationen, die vorher nicht denkbar waren.


Wir nehmen viele gute Impulse, neue Kontakte und eine wichtige Erkenntnis mit:

Vernetzung ist kein Zusatz. Sie ist eine Voraussetzung dafür, dass gesellschaftliches Engagement langfristig wirksam bleiben kann.